Krasnodar & das Schwarze Meer – Sotschi, Strände & Berge des Südens

Krasnodar Краснодар
Aussprache: Krasnodar

Die Region Krasnodar ist Russlands sonniger Süden am Schwarzen Meer: der mondäne Badeort Sotschi mit subtropischer Küste und Olympiastätten, die Bergwelt von Krasnaja Poljana, Sektkellereien am Abrau-See und kilometerlange Strände von Anapa bis Gelendschik.

Krasnodar (russisch: Краснодар) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region im Süden Russlands und mit über einer Million Einwohnern eine der bevölkerungsreichsten Städte des Landes. Die Stadt liegt am Fluss Kuban, etwa 120 Kilometer vom Schwarzen Meer entfernt, und gilt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des gesamten Nordkaukasus-Vorlandes. Wer die Region Krasnodar bereist, entdeckt eine Gegend voller Kontraste: fruchtbare Steppen und Weinanbaugebiete im Hinterland, moderne Hafenstädte wie Noworossijsk an der Küste und bekannte Kurorte wie Sotschi und Anapa am Schwarzen Meer.

Die Geschichte der Stadt beginnt im Jahr 1793, als russische Kosaken am Kuban eine Festung errichteten, die zunächst Jekaterinodar – zu Deutsch „Katharinas Geschenk“ – hieß, benannt nach Zarin Katharina der Großen. Erst nach der Oktoberrevolution 1920 wurde die Stadt in Krasnodar umbenannt, was so viel wie „Roter Geschenk“ bedeutet. Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt von 1942 bis 1943 unter deutscher Besatzung; diese Epoche ist bis heute ein wichtiger Teil des kollektiven Gedächtnisses der Bevölkerung. Die wechselvolle Geschichte hat der Stadt ein vielschichtiges Erbe hinterlassen, das sich in Architektur, Denkmälern und Museen widerspiegelt.

Kulturell ist Krasnodar ein lebhaftes Zentrum mit Theatern, Museen und einer aktiven Kunstszene. Die Stadt beherbergt unter anderem das Krasnodar Staatliche Historische Museum sowie das bekannte Krasnodar Kunstmuseum Kowaljenko, das eine bemerkenswerte Sammlung russischer Malerei besitzt. Auch der Galitski-Park, ein großzügig angelegter Stadtpark, der 2017 eröffnet wurde, hat sich zu einem modernen Wahrzeichen entwickelt und zeigt, wie sich die Stadt in den letzten Jahren bewusst um Lebensqualität und öffentliche Räume bemüht. Im gesamten Kuban-Gebiet prägt außerdem die Kosakentradition – mit Folklore, Musik und Festen – das kulturelle Leben spürbar.

Für Reisende lohnt sich ein Besuch in der Region Krasnodar vor allem wegen ihrer Vielseitigkeit. Die Stadt selbst eignet sich als angenehme Ausgangsbasis, von der aus man die sonnige Schwarzmeerküste mit den Badeorten Anapa und Sotschi gut erreichen kann. Sotschi, bekannt durch die Olympischen Winterspiele 2014, bietet dabei nicht nur Strand, sondern auch beeindruckende Berglandschaften im angrenzenden Kaukasus. Wer hingegen Geschichte, Hafencharme und russische Alltagskultur abseits der großen Touristenströme sucht, findet in Noworossijsk und in Krasnodar selbst authentische Einblicke in das Leben im südlichen Russland.

Die Route auf der Karte

Alle 4 Stationen im Überblick – tippe einen Punkt für Details.

Städte am Schwarzen Meer

Vom dynamischen Krasnodar bis zu den Badeorten der Küste – jeder Ort mit eigenem Reiseführer.

Das musst du gesehen haben

Die einzigartigen Höhepunkte entlang der Route – und warum.

Krasnaja Poljana

Russlands führendes Bergresort über Sotschi: moderne Seilbahnen führen zu Gipfeln des Westkaukasus – Skifahren im Winter, Wandern und Panoramen im Sommer.

Olympiapark Sotschi

Schauplatz der Winterspiele 2014 direkt am Meer: das Fischt-Stadion, die singenden Brunnen und die Formel-1-Strecke prägen die moderne Küstenpromenade.

Abrau-Dürso

Ein tiefblauer Bergsee, umgeben von Weinbergen, und Russlands berühmteste Sektkellerei – seit 1870 entsteht hier Schaumwein nach klassischer Methode.

Gelendschik

Die geschützte Bucht mit der längsten Strandpromenade Russlands: türkises Wasser, Pinienhänge und ein mildes, fast mediterranes Klima.

Sotschis subtropische Küste

Palmenboulevards, das berühmte Dendrarium mit Pflanzen aus aller Welt und kilometerlange Strände machen Sotschi zur sommerlichen Riviera Russlands.

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