Russland digitalisiert Seen: Erste Karten für Baikalsee

⚡ Das Wichtigste in Kürze

  • Erste elektronische Navigationskarten für russische See
  • Baikalsee und Pskower Seen werden bis 2028 digitalisiert
  • 13.700 km² Wasserfläche werden vermessen
  • Bereits 75.000 km Flüsse und Ladoga/Onega erfasst
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Symbolbild · Foto: A.Savin, Wikimedia Commons (FAL)

Digitale Karten für Russlands Seen

Wer Russlands beeindruckende Seenlandschaften per Boot erkunden möchte, kann sich freuen: Das Land erstellt erstmals elektronische Navigationskarten für seine Binnenseen. Das russische Verkehrsministerium hat bekanntgegeben, dass Spezialisten mit der Digitalisierung des Baikalsees sowie der Grenzseen in der Pskower Region begonnen haben.

Konkret geht es um den Pskower See, den Peipussee (Tschudskoje) und den Teploye-See. Die Arbeiten werden im Auftrag der staatlichen Fluss- und Seeschifffahrtsbehörde Rosmorrechflot durchgeführt und sollen bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Insgesamt werden dabei 13.700 Quadratkilometer Wasserfläche vermessen.

Die Forscher erfassen dabei nicht nur die Tiefenverhältnisse und den Bodenrelief mit Spezialgerät, sondern auch die Küstenlinien und Ufergebiete mithilfe von Satellitenaufnahmen. Das Ziel: aktuelle elektronische Navigationskarten, die die Sicherheit der Schifffahrt deutlich verbessern.

Das Projekt ist Teil einer umfassenden Digitalisierung aller russischen Binnenwasserstraßen. Bereits zuvor wurden der Ladoga- und Onega-See sowie mehr als 75.000 Kilometer Flüsse erfasst. Die gewonnenen Daten helfen zudem bei der Planung von Investitionen in die Hafen- und Uferinfrastruktur – ein Plus auch für Touristen und Freizeitkapitäne.

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📰 Quelle: Prime · Stand: 19. August 2026

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