⚡ Das Wichtigste in Kürze
- Wyborger Schloss: perfekte Kulisse für eine Zaubererschule
- Baikalbahn: malerische Zugstrecke wie der Hogwarts-Express
- Kenosero-Park: mystische Wälder mit heiligen Hainen
- Lago-Naki-Plateau: weite Hochlandlandschaft in Adygeja

Wo in Russland die Fantasie Realität wird
Du liebst Fantasy-Welten und träumst davon, einmal durch ein Schloss zu schlendern, das nach Zaubererschule aussieht? Oder durch einen Wald zu wandern, in dem die Bäume Geschichten aus längst vergangenen Zeiten zu flüstern scheinen? Eine russische Reiseplattform hat zehn reale Orte in Russland zusammengestellt, die mit ihrer fast unwirklichen Atmosphäre perfekt in ein magisches Universum passen würden – und die du tatsächlich besuchen kannst.
Der offensichtlichste Kandidat für eine Zaubererschule ist das Wyborger Schloss in der Leningrader Oblast. Die mittelalterliche Festung auf der Schlossinsel mit der Sankt-Olaf-Turm, steinernen Mauern und dem Innenhof schafft eine Stimmung, in der man Hogwarts fast erwarten würde. Der Eintritt auf die Insel kostet 100 Rubel für Erwachsene, Kinder bis 16 Jahre kommen kostenlos hinein. Ein Museumsbesuch kostet 350 Rubel, der Aufstieg auf den Olaf-Turm 500 Rubel. Von Sankt Petersburg aus erreichst du Wyborg bequem mit dem Auto oder der Elektritschka. Tipp: Plane einen ganzen Tag ein und verbinde den Besuch mit einer Altstadtwanderung und dem Park Monrepo.
Für den „Verbotenen Wald“ bietet sich der Kenosero-Nationalpark in der Archangelsker Oblast an. Dunkle nördliche Wälder senken sich hier bis an die Seen herab, und zwischen den jahrhundertalten Bäumen verstecken sich historische Dörfer und sogenannte „heilige Haine“. Diese Haine waren früher von strengen Tabus umgeben: Hier durfte nicht geschrien, Äste gebrochen oder sogar Pilze und Beeren gesammelt werden. Forscher vermuten, dass einige dieser Haine an den Stellen heidnischer Heiligtümer entstanden sind. Der Eintritt in den Nationalpark kostet 400 Rubel, organisierte Touren gibt es ab etwa 13.500 Rubel für ein Drei-Tage-Programm. Von Moskau oder Sankt Petersburg aus fährst du mit dem Zug nach Njandoma und steigst dort in einen Bus nach Kargopol um.
Das Plateau Lago-Naki in Adygeja mit seinen weiten Hochlandflächen, Bergen und ungewöhnlichen Felsformationen lässt sich gut als Trainingsgelände für eine Quidditch-Mannschaft vorstellen. Für normale Sterbliche bietet das zum Kaukasischen Biosphärenreservat gehörende Plateau Wander- und Reitwege sowie anspruchsvolle Bergtouren. Der Eintritt kostet 300 Rubel für Erwachsene, 150 Rubel für Kinder unter 14 Jahren. Von Moskau aus fliegst du am besten nach Krasnodar und fährst weiter über Maikop bis Kamennomostski.
Weitere Highlights der Liste sind der Naturpark Jergaki im Krasnojarsker Krai mit seinem berühmten „Hängenden Stein“, die Fischerdorf und die Altstadt Kaliningrads als magisches Viertel, die Krugobaikalische Eisenbahn als malerische Zugstrecke zur Schule, Susdal als Dorf der Zauberer, die Festung Oreschek als düstere Magier-Gefängnis, die Moskauer Metro als Ministerium für Magie und die Russische Staatsbibliothek in Moskau als Direktorenbüro.
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